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Reisen, Jugend-Reisen Usbekistan

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Reisename

 

Dauer

Usbekistan - Auf den Spuren von Dschingis-Khan und Tamerlan! (40)   11 Tage / 10 Nächte

Reise-Beschreibung

Seit 1991 ist die vormalige mittelasiatische Sowjetrepublik Usbekistan – das Land des
„Weißen Goldes“ (Baumwolle) – unabhängig. Alexander der Große war der erste Europäer, der
über die Kulturzentren Mittelasiens berichtete. Ihm folgten Hunnen, Mongolen, Türken,
Chinesen und Araber in den Raum östlich des Kaspischen Meeres. Häufig brachten sie Krieg
und Zerstörung, häufig aber auch neue kulturelle und wirtschaftliche Impulse und Ideen. Mit
den Arabern kam der Islam in die Region, der sich dort festsetzte und die kulturelle
Entwicklung des ganzen Raumes bestimmte. Auf dem Höhepunkt des mittelalterlichen
Ost-West-Handels entlang der Großen Seidenstraße standen die berühmten Oasenstädte Buchara
und Samarkand in voller Blüte, ihre faszinierende Schönheit beindruckt heute noch.

Beschreibung
1.Tag: Anreise nach Taschkent
Flug nach Taschkent. Transfer zum Hotel.

2.Tag: Flug nach Urgentsch
Vormittags zeigen wir Ihnen auf einer orientierenden Stadtrundfahrt Taschkent, die
Hauptstadt der Republik Usbekistan, 1220 von Dschingis Khan und Ende des 14 Jh. von
Tamerlan erobert, wurde Taschkent Ende des 15. Jh. zum Streitobjekt usbekischer,
bucharischer und kasachischer Khane. Nachmittags Inlandsflug von Taschkent nach Urgentsch
(ca. 1,5 Std). Der Rest des Tages steht zum Ausruhen und individuellem Bummel zur Verfügung.
Zwei Übernachtungen in Urgentsch.

3.Tag: Tagesausflug nach Chiwa
Ausflug zur alten Oase Chiwa (UNESCO-Weltkulturerbe) am Rande der Wüste Karakum. Die Wüste
Karakum (Schwarzer Sand) gehört zu den größten Wüstengebieten Mittelasiens. Chiwa wurde 712
von den Arabern erobert und im Jahre 1740 von dem Perserkönig Nadir Shah fast vollkommen
zerstört. Mausoleen, Moscheen, Minarette, Medresen und Paläste sind von einer fast
vollständig erhaltenen Stadtmauer umgeben. In zauberhaften Farben präsentieren sich die
Gebäude mit den Majolika geschmückten Wänden.

4.Tag: Urgentsch - Buchara
Weiterfahrt vorbei an Oasen und der Küste Kizilkum (Roter Sand) nach Buchara (410 km).Diese
zählt zu den sieben heiligen Städten des Islam (UNESCO- Weltkulturerbe). Bereits nach
Ankunft am Nachmittag unternehmen wir einen ersten Spaziergang durch diese faszinierende
islamische Stadt. Zwei Übernachtungen in Buchara.

5.Tag: Buchara
Zahlreiche Besichtigungen vermitteln interessante Eindrücke über das „Goldene Zeitalter
Zentralasiens“. Die Zitadelle Ark ist die ehemalige Residenz der Emire. Das Kalan-Minarett
ist nicht nur heute das Wahrzeichen der Stadt, sondern bereits in vormongolischer Zeit
zeigte der fast 50 Meter hohe Turm den durch die Wüste ziehenden Karawanen den Weg in die
Stadt. Die Medrese Mir-e-Arab mit ihren lichtblauen Kacheln und das Mausoleum von Ismail
Samani entgingen wie durch ein Wunder der Zerstörungswut von Dschingis Khan. Das schönste
Fotomotiv von Buchara sind die vier Türme des Tschar Minar.

6.Tag: Buchara - Samarkand
Entlang des Serafschan-Tals gelangen wir in ca. 5 Std. Fahrzeit nach Samarkand. Die Stadt
besteht seit mehr als 2500 Jahren und gehört zu den ältesten Kulturzentren der Welt.
Samarkand ist ebenso alt wie Theben, Athen und Rom. 102 v.Chr. existierten hier bereits
erste Handelskontakte über die Seidenstraße mit China. Nach Ankunft in Samarkand
Besichtigung von Gur-e-Emir, dem Grabmal von Tamerlan, einem der größten Eroberer aller
Zeiten. Drei Übernachtungen in Samarkand.

7.Tag: Samarkand „Die Märchenhafte“
Heute unternehmen wir ausführliche Besichtigungen in dieser großartigen mittelasiatischen
Stadt. Hier haben einst Märchen aus Tausendundeiner Nacht ihren Anfang genommen. Hier
vermählte Alexander der Große mit Roxana, der Tochter eines bakrischen Fürsten, den er
zuvor besiegt hatte. Unter Tamerlan (1369) wurde Samarkand die Hauptstadt des Reiches und
galt als die schönste und bedeutenste Stadt der damaligen Welt. Tamerlan war ein direkter
Nachkomme von Dschingis Khan. Sie besichtigen auch die Sternwarte von Ulegh Bey. Er war der
Enkel von Tamerlan und einer der weisesten und klügsten Herrscher die Samarkand erlebte.
Unter ihm wurde die Stadt zu einem Zentrum der Wissenschaft und Kultur in Zentralasien. Mit
seinem riesigen 36 Meter großen Marmorquadranten war es ihm gelungen, die genaue Lage von
118 Sternen zu bestimmen. Seine Sternwarte war die bedeutenste und größte des Mittelalters.
Der Registanplatz, einst der schönste Platz von Mittelasien mit seinen Moscheen und
Medresen, ist ein klassisches Beispiel vollendeter islamischer Architektur.

8.Tag: Tagesausflug nach Shahr-i-Sabs
Tagesausflug nach Shahr-i-Sabs, dem Geburtsort und Stammsitz von Tamerlan, der hier im
Jahre 1380 seinen prächtigen „weißen Palast“ Ak-Saray errichten ließ. Allein die Ruinen
vermitteln einen Eindruck über die gigantischen Ausmaße des einstigen Palastes.
Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.

9.Tag: Samarkand-Taschkent
Nach einer Busfahrt von ca. 5. Std. Fahrtdauer (330 km) erreichen wir wieder Taschkent.
Nachmittags Gelegenheit zum Bummel durch die orientalischen Bazare der Stadt.

10.Tag: Taschkent
Vormittags weitere Besichtigungen in Taschkent. Die Millionenstadt hat eine
Flächenausdehnung von 220 km2. In Taschkent wurde 1977 als 7. Stadt Russland eine
U-Bahnstrecke in Betrieb genommen.

11. Tag: Rückreise

 

 
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